"No Love, No Peace" ist das funkelnde Resultat einer Kooperation zwischen einer Folksängerin, die sich für Soul entschied und einem Produzenten, der progressive Begegnungen mag.  Ludovic Bors, den man landläufig auch sehr schätzt für die Arbeiten des oft unterschätztem Imprint Q-Sounds, nahm sich der talentierten Sängerin an. Die Neigungen zu Psychedlic Rock, roughen Soul, Blaxploitation-Soundtracks und knackigem Funk hört man sofort. Die Songwriterqualitäten der Dame sind unstreitbar. Inhaltlich geht es um sozialkritische Auseinandersetzungen zwischen Selbstfindung, Bürgerrechten, Krieg, Emazipation, die Freiheit sowie Individualität des Einzelnen. Nach mehrfachen Hören neige ich zu dem Urteil: Toller Geheimtipp mit Botschaft. 

 

Text: Peter Parker